Dienst für LBS Anbieter und mobile Surfer.
25.08.2008 - Der Geschäftsbereich Mobile Services von doubleSlash veröffentlicht einen neuartigen Dienst. Damit kann festgestellt werden, wie die maximale Übertragungsraten in den Mobilfunknetzen sind und in welchen Regionen bereits multimediale Anwendungen betrieben werden können.
Wenn Mobilfunkanbieter durch harten Preiskampf immer weniger am reinen Telefonieren und SMS-Versand verdienen, suchen Sie zusätzliche Einnahmequellen. Mobile Services heißt ein solches Angebot ganz allgemein, dass wie im Internet via Festnetz, Bilder, Musik, Videos und andere Informationen aufs Handy oder von und zu anderen mobile Geräten übertragen soll.
Eine Besonderheit bei der Kommunikation mit mobilen Geräten ist, dass die Kommunikation den momentanen Ort eines solchen Gerätes berücksichtigen kann und Informationen speziell dazu zusammenstellt oder filtert. Populäre Beispiele für solche „Location Based Services“ (LBS) ist das Auffinden von Personen oder Fahrzeugen, genauso wie das mobile Finden von POIs (Points of Interest), beispielsweise Restaurants oder Briefkästen mit dem Handy.
Mobile Services und speziell LBS sind ein mehrfach aufgerufener Trend, der abgesehen von POI-Funktionen in Navigationssystemen ein bisschen in den Startlöchern stecken blieb. Neben schwierigen Geschäftsmodellen, einer heterogenen Device Situation und zurückhaltenden Konsumenten wurde so manches Kriterium dafür verantwortlich gemacht. Auf der anderen Seite drängen seit Monaten speziell Handys mit integriertem GPS-Modulen auf den Markt, viel zu reizvoll für Anbieter von LBS-Services jetzt nicht Services dazu laut im Markt anzukündigen und zu lancieren.
Genügend Bandbreite für mobile Services?
Doch gibt es überhaupt genügend verfügbare Bandbreite, um solche Services zu nutzen? Die Anbieter versprechen Übertragungsgeschwindigkeiten bis 7,2 MBit/s in Mobilfunknetzen - das scheint reichlich, doch gilt das auch wenn der Benutzer sich bewegt? Wie verhalten sich die Systeme bei Verbindungsabbrüchen, zum Beispiel bei der Autofahrt durch eine Unterführung? Wie ist die Flächenversorgung? Funktionieren verfügbarkeitsbedingte „Handover“ zwischen verschiedenen Übertragungsprotokollen, wie UMTS, HSDPA, GPRS, EDGE und WLAN oder andere Verbindungsübergänge?
Als LBS Spezialist haben wir (doubleSlash) uns dieser Frage angenommen und einen „Real Life Test“ gestartet. Dazu lässt doubleSlash verschiedene marktgängige GPS-Devices „spazierenfahren“ und erhebt Messwerte über die realen Bandbreiten mit dem eigens dafür entwickelten Testprogramm „speedTrack“, welches die Ergebnisse per Mashup sehr anschaulich in einer Google Map abbildet. Der Clou daran ist, dass doubleSlash die ersten Messfahrten in der deutschen Bandbreitenhochburg Friedrichshafen, dem digitalen Versuchslabor der DTAG „T-City“, unternimmt. Dazu LBS-Spezialist Oliver Belikan „Im Gegensatz zu Labormessungen, möchten wir ermitteln was bei heutiger Marktverfügbarkeit für Konsumenten schon praktisch nutzbar ist. Eine Grundlage dafür sind die Qualitäten mobiler Übertragswege“.
Testen Sie selbst speedTrack!





